Der 12. Jahrgang des Alexander S. Puschkin Gymnasium hat genau das geschafft – und die Giebelwand am Heizwerk Zentrum in ein sichtbares Umweltstatement verwandelt. Zwischen Bahndamm und Netzpufferspeicher ist ein farbenfrohes Gemeinschaftswerk entstanden, das zeigt, wie vielfältig Umwelt gedacht und gestaltet werden kann.
Viele Perspektiven – ein Gesamtbild
Im Kurs Künstlerische Forschung (KüFo) unter der Leitung von Frau Schümann setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit Umwelt, Natur, bedrohten Tierarten sowie Energie- und Ressourcenthemen auseinander – und übersetzten diese Inhalte in eine sichtbare, künstlerische Form.
Zentrales Gestaltungselement sind ausgediente Schallplatten – bewusst als Upcycling-Material gewählt. Was andernorts ausgedient hat, erhält hier eine neue Funktion. Jede Platte wurde individuell gestaltet, bemalt und teilweise mit weiteren Elementen ergänzt.
Jede einzelne steht für eine eigene Perspektive – mal kritisch, mal hoffnungsvoll, mal ganz konkret.
Im Zusammenspiel ergibt sich ein großflächiges Gesamtbild mit klarer Aussage: Nachhaltigkeit beginnt im Kleinen – und wird gemeinschaftlich erlebbar.
Engagement trotz Abiturphase
Dass das Vorhaben parallel zur intensiven Abiturphase realisiert wurde, macht das Ergebnis umso bemerkenswerter. Idee, Gestaltung und Umsetzung lagen maßgeblich in den Händen der Schülerinnen und Schüler selbst.
Begleitet wurden sie von ihrer Lehrkraft, die das Projekt strukturiert und praxisnah aufgesetzt hat. Die Schülerinnen und Schüler erhielten dadurch Einblicke in professionelle Abläufe – von der Planung über Abstimmungen bis hin zur Umsetzung.
Damit entstand nicht nur ein Kunstprojekt, sondern auch die Chance, erste Erfahrungen in Richtung Arbeitswelt zu sammeln. Deutlich wird, mit wie viel Einsatz und Kreativität hier gearbeitet wurde – gerade in einer Phase, in der eigentlich anderes im Fokus steht.
Starke Zusammenarbeit vor Ort
Unterstützt wurde das Projekt durch die Stadtwerke Hennigsdorf, die Firma HBK Fluid Service GmbH, die Tischlerei Andreas Thiele sowie den Förderverein der Schule.
Das Ergebnis zeigt, wie gut Zusammenarbeit in Hennigsdorf funktionieren kann – zwischen Schule, Wirtschaft, Elternschaft und kommunalen Akteuren.
Weitere Einblicke gibt es auf der Website des Alexander S. Puschkin-Gymnasiums.